Aktuelles

Abteilung Fussball

 
   
  Ergebnisse / Spielpläne

 
  1. Mannschaft
Bezirksoberliga Unterfranken
Mannschaftsbild
  2. Mannschaft
Kreisklasse Rhön 3
Mannschaftsbild
  Senioren A+B    
       
  A Junioren U19 Kreisliga Rhön  
  B Junioren U17 Kreisliga Rhön  
  C Junioren U15 Kreisliga Rhön  
  D Junioren U13 Gruppe 02 Rhön  
  E Junioren U11 Gr. 08 Rhön Kleinfeld  
  F Junioren U9 Gr. 08 Rhön 1. u. 2. Kleinfeld  
   
 
Ansprechpartner und Trainingszeiten
 
 
  Abteilungsleiter
Peter Blau
Gollmuthäuser Straße 30
97633 Höchheim
Tel.: 09764/607
 
1. Mannschaft

Bernd Knahn

Tel.: 09761/398513
 
2. Mannschaft

Heinz Tüchert

Tel.: 09724/2678
 
Alte Herren

Wolfgang Knies

Tel.: 09761/1286

 

Jugendleiter



Johannes Heusinger                                      


Tel.: 09761/6175
 
A Junioren U19


Wolfgang Knies



 
B Junioren U17

Frank-Peter Blau
 
 
C Junioren U15


Tobias Frank

 
 
D Junioren U13


Aman Lorenz

 
 
E Junioren U11


Müller Matthias
Obermeier Ralf



  E Junioren U11

Obermeier Ralf
Müller Matthias


 
F Junioren U9



Bördlein Andreas
Wiesenmüller Frank

 
 
G Junioren U7



Angermüller Thomas
Schmitt, Oliver
Matthias Müller


 
Trainingszeiten


  1. Mannschaft
Dienstag + Freitag 18.30 Uhr + 18 Uhr
  2. Mannschaft
Dienstag + Freitag 18.30 Uhr + 18 Uhr
  Senioren A+B Mittwoch 19.00 - 24.00Uhr
       
  A Junioren U19 Montag + Donnerstag 18.30 Uhr
  B Junioren U17 Montag + Donnerstag 18.30 Uhr
  C Junioren U15 Dienstag + Donnerstag 17.30 Uhr
  D Junioren U13 Montag + Mittwoch 17.30 Uhr
  E Junioren U11 Dienstag 17.00 Uhr
  E Junioren U11 Donnerstag 17.30 Uhr
  F Junioren U9 Mittwoch 17.00 Uhr
  G Junioren U7 Donnerstag 17.00 Uhr
Erneute Niederlage in Leinach


Bezirksoberliga FC Leinach – TSV Bad Königshofen 4:0 (2:0)

Auch der TSV Bad Königshofen als dritter Verein des Landkreises schaffte es nicht, gegen Leinach etwas zu erben. Nach Strahlungen (2:6) und Rödelmaier (2:7) musste auch die Mannschaft von Bernd Knahn die Überlegenheit der Leinacher anerkennen. „Die Niederlage war verdient, fiel aber entschieden zu hoch aus“, bilanzierte TSV-Pressesprecher Armin Grell.

Die Partie begann so, wie es nicht hätte passieren dürfen. Bereits nach zwei Minuten gerieten die Grabfelder in Rückstand: Nach einem kapitalen Abwehrfehler – ein Spieler der Gäste schlug unbedrängt über das Leder – landete die nachfolgende Flanke genau auf dem Kopf von Daniel Bufe. „Da war alles, was wir uns vorgenommen hatten, über den Haufen geworfen“, sagte ein enttäuschter Pressesprecher.

In der Folgezeit erfreute ihn seine junge Truppe dennoch. Der Gast machte das Spiel, spielte schön nach vorne und erarbeitete sich einige gute Chancen. Nach Grells Ansicht hätte man unbedingt einen Foulelfmeter erhalten müssen, als Alexander Sarwanidi den Ellenbogen seines Gegenspielers ins Gesicht bekam (20.). Zudem scheiterte noch vor dem 0:2 Philipp Herold an FC-Keepers Mario Ruffert. Was den Gästen nicht gelang, schafften die Hausherren: Nach einem Einwurf ging über Andreas Kurz die Post ab und dessen maßgerechte Flanke auf den langen Pfosten schob Timo Spehnkuch ins Gehäuse (27.).

Auch danach gaben sich die Gäste noch nicht geschlagen und spielten „volle Pulle nach vorne“. Ohne Erfolg. Die endgültige Entscheidung fiel nach 57 Minuten, als Björn Spehnkuch einen Freistoß aus 25 Metern über die Mauer ins Tor schlenzte. Ein Treffer, Marke Tor des Monats, war der letzte Treffer durch Patrick Plawky. Der hämmerte den Ball aus 30 Metern genau ins Dreieck (69.).

Bad Königshofen: Jäger – Mauer, Lockner, Blau (68. Pietrasinski), Neugebauer (30. Kuhn), Sarwanidi, Herold, Heusinger, Weiß, Other, Grell. Tore: Daniel Bufe (2.), 2:0 Timo Spehnkuch (27.), 3:0 Björn Spehnkuch (57.), 4:0 Patrick Plawky (69.). Schiedsrichter: Staudinger (Aschaffenburg). Zuschauer: 200.

Erster Punkt für den TSV


Saams Wille ist nicht zu brechen

Bad Königshöfer Libero sorgt mit zwei späten Toren für das 2:2 gegen Strahlungen



Bad Königshofens Trainer Bernd Knahn ist mit seiner reichen Lebenserfahrung nicht gerade der Mann fürs Überschwängliche, freute sich nach dem Bezirksoberliga-Landkreisderby gegen Strahlungen aber für seine Verhältnisse fast schon diebisch durch ein leichtes Grinsen über diesen einen, durch einen finalen Kraftakt gewonnenen Punkt. Zumal es der erste der Saison war, die Stimmung andernfalls dem Tiefpunkt nahe gewesen wäre. Libero Tobias Saam hielt es hinten nicht mehr aus als seine Mannschaft beim 0:2 scheinbar aussichtslos verloren schien und noch fünf Minuten zu spielen waren. Binnen zwei Minuten rammte er mit dem Kopf zwei Flankenbälle von rechts ins Strahlunger Tor, drehte das Spiel doch noch kurz vor Torschluss.

Und Strahlungens Spielertrainer Jürgen Hein, die Besonnenheit in Person und im Fußball höchst erfahren, ist keineswegs einer, der groß lamentiert und mit dem Schicksal hadert. Diesmal war er aber doch stinksauer nach dem Schlusspfiff: „Vorher hätte ich mit einem Punkt leben können. So einen klaren Vorsprung darf man so kurz vor Schluss noch mehr hergeben.“

Für die etwa 400 Zuschauer war es jedenfalls ein bewegtes, abwechslungsreiches Spiel, mit Torchancen etwa für ein 7:7, mit zwei verschossenen Foulelfmetern und mit einer Hitchcock-Dramaturgie. Bis das erste Tor fiel, waren schon auf beiden Seiten einige Hochkaräter vergeben worden. Julian Back überraschte dann die Bad Königshöfer Abwehr mit einer selten so gesehenen Freistoß-Variante: Er lief den Anlaufbogen für einen Linksschuss, unterbrach den Bogen, drehte anders und den Ball mit Rechts, mit Effet und unheimlicher Wucht zugleich in die Triangel. Ein Tor des Monats. Den Ausgleich vor der Pause versäumte Julian Grell (43.), weil Jens Wackenreuter den von Geßner an Sarwanidi verwirkten Elfer parierte. Aber auch Strahlungens Elfer (56.) ging nicht rein, sondern an die Latte. Libero Tobias Saam hatte den wendigen Daniel Leicht umgerammt und Jürgen Hein wollte es zu genau machen. Die Entscheidung war vertagt, schien in der 70. Minute aber doch gefallen: 0:2 durch Marco Nöth, eine feine Einzelleistung, Schuss aus der Drehung, unhaltbar für Torwart Michael Elzenbeck.

Personell hatte Knahn wenig nachzuschieben, brachte nur Dennis Pietrasinski zu seinem ersten Bezirksoberliga-Einsatz und bewirkte durch Saams Wechsel in die Spitze noch einmal das mächtige Aufbäumen der Bad Königshöfer. Mit Mann und Maus verteidigend schafften es die Strahlunger nicht, den bedingungslosen Willen Tobias Saams zu brechen, der einen Freistoß von Herold (85.) und eine Flanke von Lockner (86.) zu seinem persönlichen Doppelschlag und zum kollektiven Erfolgserlebnis einköpfte.

„Die Mannschaft lebt noch, ich denke, das hat man an ihrem Willen in der Schlussphase gesehen“, stellte Bernd Knahn ohne jeden Anflug von Euphorie fest, „wir haben personell aus dem letzten Loch gepfiffen. Es war ein Sieg für die Moral.“ „Irgendwie hätten wir das schaffen müssen, den Sieg über die Zeit zu retten“, war Jürgen Hein enttäuscht. Das sind zwei verlorene Punkte.“

Statistik des Spiels

TSV Bad Königshofen – FC Strahlungen 2:2 (0:1)

Bad Königshofen: Elzenbeck – Saam – Kuhn, Neugebauer – Other - Lockner, Herold, Werner (75. Pietrasinski), Sarwanidi, Weiß – Grell.

Strahlungen: Wackenreuter – Müller – Geßner, R. Back (70. Hach) – J. Back, Nöth, Bötsch, Chr. Leicht (62. Seit) – Noack (30. S. Hein), D. Leicht, J. Hein.

Tore: 0:1 Julian Back (36.), 0:2 Marco Nöth (70.), 1:2, 2:2 Tobias Saam (85., 86.). Bes. Vorkommnisse: Wackenreuter (Strahlungen) hält Foulelfmeter von Grell (43.), J. Hein (Strahlungen) schießt Foulelfmeter an die Latte (56.).

Schiedsrichter: Jürgen Pfau (Frankenwinheim).

Zuschauer: 400.

RD in Main-Post

Bezirksoberliga
FC Gerolzhofen – TSV Bad Königshofen 3:1 (2:1)
Von der Serie von 2:3-Niederlagen des TSV Bad Königshofen in dieser jungen Saison ist nach dem vierten Spiel nur die „3“ geblieben. Konnte man die Schwächen im Abwehrverhalten bisher rein optisch wenigstens durch je zwei selbst erzielte Treffer übertünchen und die Hoffnung hoch halten, bekam die Mannschaft von Trainer Bernd Knahn diesmal im Steigerwald-Stadion einen derben Genickschlag versetzt. Präziser dokumentiert, saß dieser bereits nach neun Minuten wie ein Knockout. Denn ab diesem Zeitpunkt rannte man schon wieder einem 0:2-Rückstand hinterher, war die Partie, im Nachhinein betrachtet, schon entschieden.Und hätte es doch wirklich nicht sein müssen, stellte der Sieger nämlich eine Mannschaft, die den Königshöfern in Normalform technisch und spielerisch nicht das Wasser reichen kann. Ihre Spielkünste waren limitiert, reichten aber bei dem körperlich robusten Auftreten schon, um die Grabfelder ein weiteres Mal mit leeren Händen nach Hause zu schicken. Nimmt man´s genau und ohne jeden Sympathie-Bonus, hätte es bei konsequenterer Ausnutzung der Torchancen seitens der Steigerwälder auch ergebnismäßig ein Fiasko für den TSV werden können. Andererseits hätten die Grabfelder, da die Einheimischen schon so schlampig mit ihren Chancen umgegangen sind, durchaus die Möglichkeit gehabt, diesen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg umzudrehen – wenn alles gepasst hätte.Alle guten Vorsätze der Gäste, so lange wie möglich mal die Null zu halten, waren bereits nach fünf Minuten dahin. Eine Ecke genügte, Florian Heimerl stand mutterseelenallein zum Einköpfen und ließ Elzenbeck keine Chance. Sicherer machte das die Tore-Verhinderer in spe nicht gerade. Ließen sie doch schon vier Minuten später ihren Keeper im Stich, dass der bei seiner Notbremse eigentlich sogar die rote Karte riskierte, so aber nur einen Elfer und das 2:0 kassierte. Wenn einem nach einem solchen Doppelschlag postwendend der Anschlusstreffer in die Hand spielt, sollte das einer vom Kopf her stabilen Mannschaft eigentlich den Rücken stärken. Marcus Lockner setzte einen 20-m-Freistoß mit solcher Wucht in die Maschen, dass man froh sein musste, dass es keinen in der Mauer mit Körperverletzung erwischte.Wer aber Aufwind bekam, waren die Gerolzhöfer, die bis zur Halbzeit eigentlich schon klar Schiff gemacht haben mussten mit ihren Chancen. So aber durften die Gäste noch Hoffnung schöpfen, die nach Sarwanidis Kopfballvorlage auf Grell (61.) eigentlich erfüllt werden musste. Der Königshöfer Sturmführer tauchte in 1-gegen-1-Situation vor dem Gerolzhöfer Tor auf, setzte sich gegen Tormann Ullrich durch, den Ball aber auch neben den Pfosten.  Doch auch das war kein Signal, den Ausgleich mit aller Willensstärke herbeizuführen. Jedenfalls verfiel das Spiel wieder in allgemeine Lethargie, ehe Philipp Herold mit einem fulminanten 25-m-Schuss, den alle schon in der Triangel zappeln sahen, in TW Ullrich doch noch seinen Meister fand.Es war von hier an immer noch eine Viertelstunde Zeit. Das Spiel lebte aber nicht von BOL-reifen Aktionen, weder hüben noch drüben, nicht einmal von der Spannung, weil sich alles weitab der Strafräume abspielte. Eher schon von der Frage, ob es denn überhaupt einen Sieger haben musste. Diese beantwortete Frank Gehring mit einem Konter kurz vor Schluss, bei dem sich die Königshöfer Abwehr schulbubenhaft düpieren ließ. TSV-Trainer Bernd Knahn blieb hinterher nichts als Abklatschen und Trost spenden. Es muss ja weitergehen. „Dass es schwer werden würde, wusste ich ja. Aber heute habe ich zumindest in der Schlussphase das letzte Aufbäumen schon vermisst.“ Und das ist eigentlich das Letzte, was sich eine Mannschaft vorwerfen lassen sollte.
TSV Bad Königshofen: Elzenbeck – Lockner, Blau, Tüchert (70. Saam), Friedrich - F. Heusinger (39. Werner), M. Heusinger, Sarwanidi, Herold, Other (60. Neugebauer) – Grell.
Torfolge: 1:0 Florian Heimerl (5.); 2:0 Alexander Kneissl-Bedenk (9./Foulelfmeter); 2:1 Marcus Lockner (12.); 3:1 Frank Gehring (88.).
Zuschauer: 150
Niederlage im Lokalderby
BezirksoberligaTSV Bad Königshofen – SV Rödelmaier 2:3 (1:2)Zum dritten Mal hintereinander 2:3 verloren: Das Glück rennt den Königshöfern zur Zeit wirklich nicht hinterher. Grund dafür war auch, dass die Gäste aus Rödelmaier, bis gestern Abend selber noch ohne Punkt und Torerfolg, in der ersten halben Stunde den Königshöfern schier davon rannten. Von der Einstellung, Aggressivität und Aufgewecktheit her trennten in diesem Spielabschnitt die beiden Fußballwelten. Da war einfach keine Ordnung drin in der Königshöfer Abwehr und im Mittelfeld mehr Nachrennen als Agieren. Das war zu viel Aufgescheuchtheit und Durcheinander. Auf der anderen Seite eine von Co-Trainer Sascha Libionka auf den Punkt topfit geredete Mannschaft, die wesentlich mehr Biss zeigte, den Ball sicherer laufen ließ und den Sieg um jeden Preis in auffälliger Weise gieriger wollte.Dabei kam die Gästeführung keineswegs aus dem Nichts, sondern war durch mehrere brandgefährliche Aktionen und Chancen angekündigt. Stefan Frank, im ersten Spielabschnitt überhaupt nicht unter Kontrolle zu bringen, wirbelte die Königshöfer Abwehr ein ums andere Mal quicklebendig durcheinander, bis es in der 18. Minute soweit war – 0:1, nachdem er sich gegen Friedrich durchgesetzt hatte. Wenig später das 0:2, als Frank wieder Sieger gegen Friedrich war, den Pfosten traf und den Abpraller Christian Hofgesang versenkte, ohne dass Elzenbeck auch nur den Hauch einer Chance gehabt hätte. Der Vorsprung war zu diesem Zeitpunkt für die spritzigeren und zweikampfstärkeren Gäste ohne Zweifel auch in dieser Höhe verdient.Dass Königshofen wieder ins Spiel zurück fand, war einer Standardsituation zu danken. Nach einer Lockner-Ecke nutzte Alexander Sarwanidi das Gewühl vor Markus Werners Tor zum Anschlusstreffer, der auf einmal alles wieder möglich zu machen schien. Die Knahn-Elf zeigte sich bis zum Wechsel und erst recht danach bis zu einem unrühmlichen Knackpunkt von ihrer besseren Seite, knüpfte hier wenigstens ansatzweise an die Leistung aus dem Karlburg-Spiel an. Hinten war durch die Einwechslung von Daniel Blau nämlich mehr Ordnung gekommen. Und nach vorne tasteten sich die Platzherren zunehmend Erfolg versprechend an die Wende des Spiels heran. Bis Raphael Friedrich seiner Mannschaft einen Bärendienst leistete, binnen Sekunden durch Meckern und Nachmeckern Gelb und Gelbrot vom guten Unparteiischen erbettelte. Aus der Vierer- wurde ungewollt die Dreierkette und die Räume, die sich durch das Öffnen des Königshöfer Spiels auftaten, waren so noch ein Stück größer. Trotzdem warfen die Einheimischen alles nach vorne, ohne dass die Rödelmaierer allerdings nennenswerte Torchancen zuließen. Dafür stand ihre Abwehr zu gut, und auch Tormann Werner war ein sicherer Rückhalt. Die Konter brachen den TSV´lern nicht das Genick, sondern ein Kopfball von Christian Hofgesang nach einer Ecke des eingewechselten Michael Hoffmann.Die Ungenauigkeiten und der Kräfteverschleiß, vielleicht auch die einen Tag kürzere Regenerationszeit bei der Elf von Bernd Knahn, ließen kein wirkliches Aufbäumen mehr zu. Dass es doch noch zum Anschlusstreffer reichte, war Julian Grell zu danken, der einen Elfer erzwang und selber zum Anschlusstreffer verwandelte. Es war letztlich aber doch nur Ergebniskosmetik mit der Fortsetzung der unseligen 2:3-Serie der Königshöfer. Umso unverständlicher, dass sich Michael Hoffmann nach dem Schlusspfiff vom Schiedsrichter noch die rote Karte abholte – und keiner, außer ihm und dem Unparteiischen, wusste, warum.  Bad Königshofen (rd) Selten war eine rote Karte unnötiger als die, die sich Rödelmaiers Michael Hoffmann nach dem Schlusspfiff bei Schiedsrichter Bernd Brand erbat. Der mochte verständlicherweise keine Auskunft über das Wofür geben, Michael Hoffmann mimte das Unschuldslamm, so dass Co-Trainer Sascha Libionka, der Chef Josef Francic vertrat, bei seinem Statement so kurz nach dem Spiel nicht wusste, ob er sich mehr freuen oder ärgern sollte.

Sascha Libionka, Co-Trainer SV Rödelmaier: „Es war die erwartet heiße Kiste und ich denke auch ein schönes Spiel für die Zuschauer. Es war abwechslungsreich, wobei unsere Defensive ein bisschen besser stand als die der Königshöfer. Unsere Mannschaft war von Beginn an hellwach und wollte unbedingt den Sieg. Herausheben möchte ich von uns keinen Spieler. Es war eine geschlossene, kompakte Mannschaftsleistung. Wenn man den Spielverlauf betrachtet und die Chancen zusammenzählt, haben wir meiner Meinung nach verdient gewonnen. Was Michael Hoffmann gesagt hat? Wir wissen´s nicht. Wir wissen nur, dass er uns fehlen wird.“Sebastian Schmitt, Spielführer SV Rödelmaier: „Wir haben wieder sehr gut angefangen in der ersten Halbzeit, verdient die zwei Tore gemacht und versäumt, das Spiel bis zum Wechsel kontrolliert runter zu spielen. Nach dem 2:1 hat Königshofen etwas Oberwasser gekriegt, in der zweiten Halbzeit sehr gut angefangen und uns gehörig unter Druck gesetzt. Zum entscheidenden Zeitpunkt haben wir dann das 3:1 gemacht. Den Elfer kann man pfeifen, muss man nicht. Es war aber ein verdienter Erfolg. Wir haben heute gezeigt, dass auf jeden Fall mit uns in der Liga zu rechnen ist. Jetzt geht´s erst richtig los.“ Bernd Knahn, Trainer TSV Bad Königshofen: „Ich habe soeben zu meiner Mannschaft gesagt, dass, wenn wir gegen so einen Gegner gewinnen wollen, alles hundertfünfzigprozentig stimmen muss. Es hat aber teilweise nicht hundertprozentig gestimmt. Das müssen wir aufarbeiten, mit der Zielsetzung, es am Sonntag gegen Gerolzhofen besser zu machen. Hier haben wir uns besonders am Anfang zu sehr beeindrucken lassen durch das Pressing von Rödelmaier, worauf wir eigentlich vorbereitet waren. Wir haben keinen Rhythmus gefunden, waren verunsichert im Kurzpassspiel und beim Spiel in die Spitze. Da muss man sich einfach besser durchbeißen und die Zweikämpfe annehmen. Das haben wir vor allem in der ersten Halbzeit nicht gemacht. Wenn sich eine Mannschaft in der entscheidenden Phase eines Spiels selber schwächt, muss sich der Spieler natürlich fragen, was er da gemacht hat, obwohl das nicht allein entscheidend war. Besonders im Mittelfeld haben wir zu wenig Druck entwickelt. Da waren uns die Rödelmaierer einen Tick voraus.Philipp Herold, Spielführer TSV Bad Königshofen: „Drei Mal 2:3 verloren. Daran sieht man, dass wir vorne ganz gut aufgestellt sind, aber zu viele Gegentore bekommen. Wenn wir das nicht abstellen, erben wir in der Liga nichts mehr. Rödelmaier war besser und vor allem am Anfang aggressiver und hat uns brutal den Schneid abgekauft. So können wir in der Liga nicht bestehen. Es ist so kurz nach dem Spiel schwer, darüber angenehmere Worte zu finden.“
TSV mit zweiter Niederlage im 2. Spiel der Saison 2010/11

 

Bezirksoberliga TSV Bad Königshofen – TSV Karlburg 2:3 (0:1)

Eines vorweg: Wer noch bessere und rasantere Bezirksoberliga-Fußballspiele sehen will, der sollte mal in der Landesliga vorbeischauen. Was die beiden Kontrahenten den Zuschauern zu bieten hatten, war technisch, taktisch, vom Engagement und der Leidenschaft her vom Feinsten.

Kein Jota ist übertrieben von dem, was den Karlburger an Vorschusslorbeer als Titelkandidat Nummer eins gezollt wurde. Und die Art, wie die Bad Königshöfer dagegen hielten, sollte ihnen trotz ihrer zweiten 2:3-Niederlage in Folge Mut machen für die Saison und zunächst fürs Derby gegen Rödelmaier am Mittwoch an gleicher Stelle. Dass es wieder nicht reichte, lag an dieser Klasse-Mannschaft, an ihrer Entschlossenheit in jeder Phase des Spiels, es gewinnen zu wollen. Wohl auch an ihrer größeren Ausgeglichenheit und, zum Leidwesen der Einheimischen, am ansonsten sehr gut leitenden Unparteiischen, der ihnen einen durchaus möglichen Foulelfmeter in der Nachspielzeit verweigerte. Drei Mal hatten die Gäste angeklopft, ehe die Gastgeber endlich die Tür aufmachen mussten. David Schydlowski traf zum 0:1 (44.).

Mit einer individuellen Glanzleistung glich Julian Grell kurz nach Wiederbeginn zum 1:1 aus. Womit der Schlagabtausch endgültig eröffnet war, weil sich keine Mannschaft mit einem Punkt zufrieden geben wollte. Jetzt gab es Vollbeschäftigung für Bad Königshofens Michael Elzenbeck, in dieser Verfassung wohl einer der besten Bezirksoberliga-Keeper. Doch auch er war machtlos, als Sven Ludwig eine Flanke von Simon Weißenberger aus 14 Metern unhaltbar mit dem Kopf in den Winkel rammte. Einen Konter nutzten die Gäste zum 1:3. Die Bad Königshöfer warfen noch einmal ihr Kämpferherz in die Waagschale und kamen durch Sarwanidi zum Anschlusstreffer.

Bad Königshofen: Elzenbeck – Lockner (75. Weiß), Tüchert (25. Göbel), Friedrich, F. Heusinger – Werner (80. Wasser), Herold, Other, M. Heusinger – Sarwanidi, Grell.

Tore: 0:1 Schydlowski (44.), 1:1 Grell (48.), 1:2 Ludwig (65.), 1:3 Hammer (88.), Sarwanidi (89.).

Schiedsrichter: Dotzel (Heidenfeld).

Zuschauer: 250. 

 

RD in Main-Post v. 16.8.2010

Meisterempfang beim Bürgermeister

Am vergangenen Freitag kamen die erfolgreichen Meistermannschaften der Fußball- und Tischtennisabteilung einer Einladung von Bürgermeister Thomas Helbling nach und trugen sich in das Gästebuch der Stadt Bad Königshofen ein.
Bei dieser Gelegenheit entstand auch das Bild, welches die Meistermannschaften gemeinsam mit dem Königshöfer Stadtoberhaupt zeigt.

Der TSV dankt auf diesem Wege nochmals für die Einladung!

Die Meistermannschaften gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Helbling
Zweite Mannschaft gewinnt das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft gegen Trappstadt mit 4:3 nach Verlängerung!
Die Meistermannschaft
TSV BAD KÖNIGSHOFEN II – TSV Trappstadt 4:3 (3:3, 0:2) n.V.

Erst kurz bevor sich die Dämmerung sanft über das Grabfeld legte, stand der Meister der B-Klasse 6 fest. Es ist der TSV Bad Königshofen II, der sich nach Verlängerung in einem packenden Entscheidungsspiel gegen den TSV Trappstadt durchsetzte und in die Kreisklasse aufsteigen darf.

Dass auch der Verlierer die unterste Spielklasse nach oben in die neue A-Klasse verlassen darf, tröste ihn nur wenig. „Darüber können wir uns heute nicht freuen. Wir waren seit Dezember in der Tabelle vorne und haben im letzten Spiel alles aus der Hand gegeben“, krächzte Trainer Jens Herbst, der sich im Verlauf der 120 Minuten heiser geschrien hatte. In seinem Rücken feierten die Bad Königshöfer, zu denen er von Kindesbeinen an fast 20 Jahre lang gehört hatte.

Es waren Herbsts Trappstädter, die das erste Ausrufezeichen setzten. Schon nach 100 Sekunden gingen sie in Führung: Sebastian Schirlings Ecke fand den Kopf von Kapitän Steffen Werner, der den gleichnamigen Bad Königshöfer Torhüter aus drei Metern überwand. Die Reaktion der Bad Königshöfer, die im Jahr 2009 alle 13 Punktspiele gewonnen haben, ließ nicht lange auf sich warten. Der aufgerückte Florian Staub zielte freistehend zu ungenau (6.). Nachdem beide Mannschaften ihre Anfangsnervosität abgelegt hatten, entwickelte sich eine in kämpferischer Hinsicht intensive Partie mit Torchancen in Hülle und Fülle. Wie für den Trappstädter Steffen Werner, der erneut mit einem Kopfball gefährlich wurde (24.). Oder der erste Auftritt des Bad Königshöfer Torjägers Frederic Werner, der sich mit einem Freistoß an den Pfosten Gehör verschaffte (29.).

Der im ersten Durchgang überragende Sebastian Schirling leitete mit zwei feinen Körpertäuschungen gegen arg passive Verteidiger das 2:0 für die Trappstädter – 2009 mit 30 von 33 möglichen Zählern – ein. Sein Pass fand Peter Hutzler, der den Ball mühelos versenkte (35.). Mittendrin in der Jubeltraube: Daniel Werner, Trappstädter in Diensten des Landesligisten TSV Aubstadt. „Zur Halbzeit habe ich fest an einen Sieg geglaubt“, sagte er, obwohl seine Jungs vor dem Wechsel bei einem Vorstoß von Frank Mauer (42.) und einem Freistoß auf die Latte in der Nachspielzeit noch zwei brenzlige Situationen zu überstehen hatten.

„Ich habe meine Spieler in der Pause aufgefordert, genauso weiterzumachen“, hoffte der Bad Königshöfer Trainer Peter Blau darauf, dass sich die spielerischen Qualitäten seiner Schützlinge doch noch durchsetzen würden. Zunächst aber blieb Trappstadt am Drücker. Stephan Reder verpasste das 3:0 nur um Haaresbreite, sein Schuss vom Strafraumeck klatschte an den Außenpfosten (51.). Auf der Gegenseite hatte Frederic Werner ebenfalls Pech, als er mit einem Fallrückzieher an der Latte scheiterte (55.). Für Bad Königshofen das Signal, seine Bemühungen zu verstärken. Angriff auf Angriff rollte auf die Trappstädter zu, deren Kräfte allmählich schwanden.

In der 73. Minute war es soweit, Lukas Harich schoss aus 18 Metern zum Anschlusstreffer ein. Es folgte ein Finale furioso: Frank Mauer, nach zwei Kopfzusammenstößen mit dick geschwollener Stirn, besorgte per abgefälschtem Distanzschuss das 2:2 (85.). Nur zwei Minuten später schien der Meister-Spielertrainer der Bad Königshöfer Ersten zum Helden der Partie zu werden. Mit einer direkt verwandelten Ecke schoss er seinen TSV erstmals in Führung.

Doch die Siegesfeierlichkeiten fanden ein jähes Ende als Stephan Reder in der Nachspielzeit zum 3:3 einköpfte. In die Verlängerung ging Trappstadt in Überzahl und befand sich doch nach nur 40 Sekunden im Hintertreffen. Der zuvor glücklose Frederic Werner setzte sich unwiderstehlich durch und netzte ein. Weil Tino Haßmüller ob einer Schulterverletzung nicht weitermachen konnte, ging es in personeller Gleichzahl in die zweite Hälfte der Verlängerung, in der die Trappstädter um ein Haar noch ausgeglichen hätten: Doch Steffen Werner verhinderte mit einer Glanztat gegen Michael Grommes das 4:4 (108.). Den Schlusspunkt setzte wieder Frederic Werner mit einem Lattentreffer (112.). „Schade, dass nicht beide hoch können“, äußerte Peter Blau nach einer unfreiwilligen Eiswasserdusche schwer atmend Anerkennung für die unterlegenen Trappstädter.

Bad Königshofen: St. Werner – Bayer – Dod, D. Blau – Staub – Wirsing (46. Weiß), Mauer, Graf (56. Harich), Fischer – Thiel (111. Hager), F. Werner.
Trappstadt: Zoller – Benkert (45. + 3 Grommes) – Bader (79. Schmitt), Böckler – Geißler, Lang, Schirling (69. Schüll), St. Werner, Haßmüller – Reder, Hutzler.

Tore: 0:1 Steffen Werner (2.), 0:2 Peter Hutzler (35.), 1:2 Lukas Harich (73.), 2:2, 3:2 Frank Mauer (85., 87.), 3:3 Stephan Reder (90. + 1), 4:3 Frederic Werner (91.).

Gelb-Rot: Lukas Harich (88., Bad Königshofen), René Lang (116., Trappstadt).

Schiedsrichter: Manfred Schäfer (Wollbach)
Zuschauer: 650 zahlende (in Herbstadt).


Königshofen feiert die Meisterschaft - Frederic Werner ist der ideale Joker


TSV BAD KÖNIGSHOFEN – FC Fuchsstadt 3:1 (1:0)

Tore: 1:0 Tobias Saam (41.), 2:0 Frederic Werner (78.), 3:0 Frederic Werner (79.), 3:1 Marcel Plehn (81.)
Gelb-Rot: Daniel Warmuth (FC, 84.)

Es ist vollbracht: Der TSV Bad Königshofen ist Meister der Bezirksliga und jagt in der kommenden Saison dem Ball in der Bezirksoberliga nach. Mit dem 3:1 über Fuchsstadt machte die Elf von Spielertrainer Frank Mauer den zweiten Aufstieg in Folge perfekt. Bis der Sieg allerdings feststand, hatte der TSV vor knapp 400 Zuschauern ein hartes Stück Arbeit zu verrichten.

Die Fuchsstädter waren keineswegs nur zum Gratulieren gekommen, sondern verlangten den Grabfeldern alles ab. Den Bad Königshöfer war die Nervosität deutlich anzumerken. Tobias Saams Führung kurz vor der Halbzeit verlieh kaum Sicherheit, nach der Pause hatten die Füchse drei dicke Chancen zum Ausgleich. Dann zog Mauer mit Frederic Werner den idealen Joker: Der Stürmer schoss seinen Klub – kaum eingewechselt – mit den Toren zum 2:0 und 3:0 in die Bezirksoberliga.




Tischtennis - Kilian Ort gewinnt die Jugendaltersklasse in Nordbayern
  Kilian Ort gewinnt die 2. Nordbayerische Jugendrangliste am 11.07.09  in Bad Königshofen

   
  In der Mainpost zum Abschiedsspiel der Gebrüder Roth
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